Brenzone
Eine Kette von Seeweilern am Ostufer südlich von Malcesine, und die ehrliche, ruhigere Ecke des Nordbeckens. Brenzone hat echten Wind, echte Fahrer und einen Vorteil, den die volleren Spots nicht bieten können: Platz zum Atmen. Es hat außerdem eine eigene Live-Station, die diese App füttert.
Welcher Wind hier funktioniert
Der morgendliche Pelér ist die verlässliche Nummer: Brenzones Ufer nimmt den Nordwind gut, und Morgen mit großem Gradienten liefern hier richtig. Auch die nachmittägliche Ora kommt an, läuft aber so weit von der nördlichen Engstelle meist eine Stufe leichter als in Torbole oder Navene. An einem grenzwertigen Thermiktag arbeitet der hohe Norden weiter, während Brenzone zuerst weich wird. Das lohnt sich zu wissen, wenn man seinen Nachmittag wählt.
Aufs Wasser kommen
Windsurfer und Wingfoiler bauen an diesem Ufer problemlos auf, wie fast überall entlang der Ostseite. Für Kiter gilt in Brenzone die allgemeine Regel des Sees: kein Strandstart, Kite-Sessions beginnen hier also vom Boot, und die legalen Strandstarts bleiben die Club-Spots in Navene und Campione. Im Sommer teilt man sich das Ufer mit Badegästen. Die Belohnung ist eine Session mit einem Bruchteil der Menge der berühmten Ecken.
Gut zu wissen
Brezza liest in Brenzone ein Live-Anemometer, die App zeigt dir also, was dieses Ufer wirklich macht, keine Hochrechnung. Ist die Brenzone-Zahl im Morgengrauen lebendig, ist der Pelér-Tag eröffnet.